Stellen Sie sich vor …
Ihre Angehörigen und Liebsten
halten nachlesbar ein Schriftstück in ihren Händen,
in dem Sie ihnen Ihre Zuneigung, Dankbarkeit und Wünsche mitteilen – und
in dem Sie deren individuelle Strahlkraft und Stärken ausdrücken.
Wie fühlt es sich an, jenseits des Materiellen zu vererben?
Stellen Sie sich vor,
Sie bauen eine Brücke zu dem Menschen, wo Versöhnung wichtig ist.
Wirkt das befreiend auf Sie?
Stellen Sie sich vor,
Sie gestalten ihre eigenen Abschied noch zu Lebzeiten!
Wenn Sie Ihre eigene Trauerrede und /oder Trauerzeremonie schon jetzt vorbereiten,
dann wird nicht ein Fremder, sondern Sie selbst werden Ihren Angehörigen
das mitteilen, was Ihnen wichtig ist.
Sie trösten Ihre Angehörige mit Ihren eigenen, charakteristischen Worten
– persönlich, würdevoll und warmherzig.
Der Mensch besitzt nichts Edleres und Kostbareres als Zeit, sagte Ludwig van Beethoven.
Die Kostbarkeit eines jeden Momentes unserer eigenen Lebenszeit wird uns sofort klar, sobald wir uns unserer eigenen Endlichkeit bewusst werden. Niemand hat die Gewissheit, morgen noch am Leben zu sein. Das möge uns keine Angst machen, sondern die Wertigkeit von Lebenszeit deutlich ins Tagesbewusstsein rücken. In diesem Moment der Realisierung beginnen wir über vieles nachzudenken. – Wir erinnern Vergangenes, dankbar und auch nachdenklich. Fragen rücken in den inneren Fokus: Wann fühlte ich mich besonders lebendig? Welche Erkenntnisse möchte ich weitergeben? Welche Menschen standen und stehen mir auf welche Weise zur Seite? Wofür bin ich (wem) dankbar? Welche Hoffnungen und Wünsche hege ich für meine Familie? Habe ich diese mitgeteilt?
Heilsame Worte bewegen und sind eine wunderbare Form, Wesentliches und Essentielles zum Ausdruck zu bringen und nachlesbar Ihren Liebsten an die Hand zu geben.